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Der Immofinanz-Vorstand steht hinsichtlich des Starwood-Angebots auf der Bremse.

Foto: REUTERS/Heinz-Peter Bader

Wien) – Der Vorstand der börsenotierten Immofinanz lehnt das Teilübernahmeangebot des US-Investors Starwood ab. Der angekündigte Angebotspreis von 2,10 Euro je Aktie sei angesichts der sich nachhaltig verbessernden Kennzahlen und des positiven Geschäftsausblickes nicht angemessen, teilte der Immofinanzvorstand am Dienstag mit.

Der angekündigte Angebotspreis von 2,10 Euro je Aktie (cum Dividende) für bis zu 5 Prozent der Immofinanz AG liege rund 25 Prozent unter dem Nettovermögenswert (EPRA NAV) der Immofinanz-Aktie von 2,81 Euro und lediglich rund 4,6 Prozent über dem Schlusskurs der Aktie an der Wiener Börse vor Angebotsverkündigung am 21. März (2,008 Euro). Der Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung der Immofinanz am 11. Mai soll wie angekündigt auf 0,06 Euro je Aktie lauten.

Wie berichtet will die Luxemburg-Tochter von Starwood neben den bis zu 5 Prozent an der Immofinanz auch bis zu 26 Prozent an der CA Immo erwerben. Mit den Übernahmeangeboten will Starwood nach eigenen Angaben keine Komplettübernahmen von CA Immo und Immofinanz erreichen. CA Immo und Immofinanz sollen auch nach Abschluss der beiden Übernahmeangebote weiterhin an der Wiener Börse notieren.

CA Immo und Immofinanz hatten im Frühjahr 2016 mit Fusionsgesprächen begonnen, um einen großen europäischen Immobilienkonzern zu schaffen. Die Immofinanz brach die Gespräche aber diesen Februar ab und äußerte die Absicht, die bisher erworbenen CA Immo möglicherweise zu verkaufen. (APA, 27.3.2018)