"Shakespeare in Love": Die Kostüme sind schon schön.

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Rückblickend betrachtet ist es eigentlich unglaublich. Aber damals, 1999, ist es tatsächlich passiert: "Shakespeare in Love" gewann den Oscar für den besten Film. Und das in einem Jahr, in dem auch "Elizabeth", "Saving Private Ryan" und "The Thin Red Line" nominiert waren. Auf Reddit meint ein User gar: "Die Oscars sollten mit drei bis fünf Jahren Verzögerung verliehen werden, erst dann erkennt man, welcher Film nachhaltig Eindruck hinterlassen hat oder wo der Hype nur ein kurzes Strohfeuer war."

Manche Filme werden von der Kritik gelobt, sind an den Kassen erfolgreich und räumen sämtliche wichtigen Preise ab – und doch fragt man sich: "Warum eigentlich?" Haben sich alle kollektiv von klingenden Namen im Team oder vom Thema des Films blenden lassen? Auch von James Camerons "Avatar" bleibt, wenn man das beeindruckende 3D-Erlebnis und die Spezialeffekte weglässt, eine im Prinzip recht dünne Geschichte über Kulturimperialismus. Ebenso wenig kann man im Nachhinein den Hype um den oscarprämierten Film "Crash" nachvollziehen. Wie ein Reddit-User meint: "So viele haben von dem Film geschwärmt, dabei war er nur eine drittklassige Version von 'American History X'".

Welche Filme fanden Sie überbewertet?

Welchen Film, den alle anderen gut finden, finden Sie einfach nur mies? Und warum? Und welchen Film fanden Sie früher gut, mittlerweile aber überbewertet? (aan, 17.11.2018)