Thomas Müller versteht die Münchner Welt nicht mehr.

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Wien – Borussia Dortmund liegt nach der zwölften Runde der deutschen Bundesliga schon neun Punkte vor dem FC Bayern. Der BVB gewann am Samstag beim FSV Mainz 2:1, die Münchner erreichten zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf nur ein 3:3. Dritter sind die von Adi Hütter betreuten Frankfurter nach einem 3:1 in Augsburg, Mönchengladbach blieb am Sonntag mit einem 4:1 gegen Hannover 96 Tabellenzweiter.

Leipzig verlor, Lazaro-Tor

Hertha BSC erreichte am Samstag zu Hause gegen Hoffenheim nach einem 1:3-Rückstand noch ein 3:3, auch weil Valentino Lazaro in der 86. Minute zum Endstand traf. Bereits am vergangenen Sonntag hatte der Steirer das ÖFB-Team erst in der 93. Minute zum 2:1-Sieg in Nordirland geschossen.

Dortmund jubelte spät, Bayern trauerte spät

Jubeln durften auch die Dortmunder, die allerdings gegen Mainz lange Probleme hatten. Erst ein Distanzschuss von Lukasz Piszczek in der 76. Minute erlöste den Tabellenführer, nachdem zuvor Paco Alcacer (66.) beziehungsweise Robin Quaison (70.) getroffen hatten. Bei den Verlierern wurde Karim Onisiwo in der 71. Minute eingewechselt.

Für die Bayern hingegen setzte es wieder einen Rückschlag. Der Rekordchampion führte dank Treffern von Nilas Süle (17.) und Thomas Müller (20., 58.) schon mit 2:0 und 3:1, doch Dodi Lukebakio sorgte mit drei Treffern (44., 77., 93.) noch für den Ausgleich gegen den Tabellenfünften, bei dem David Alaba durchspielte. Auf der Gegenseite war Kevin Stöger ebenfalls über die komplette Distanz im Einsatz.

Hütter-Truppe setzte Erfolgsmarsch fort

Bayern liegt auch schon zwei Punkte hinter den drittplatzierten Frankfurtern, die durch das 3:1 in Augsburg neun Siege und ein Unentschieden aus den letzten Spielen einfuhren. Jonathan de Guzman (1.), Sebastien Haller (47.) und Ante Rebic (68.) trafen für die Elf von Adi Hütter, Sergio Cordova (90.) gelang nur noch Resultatskosmetik. Bei Augsburg spielte Martin Hinteregger durch, Michael Gregoritsch wurde in der 82. Minute ausgewechselt, Kevin Danso saß auf der Bank.

RB Leipzig verlor die Generalprobe für das Europa-League-Duell mit Red Bull Salzburg beim VfL Wolfsburg mit 0:1. Mit Stefan Ilsanker spielte für die auf Rang vier abgerutschten Leipziger durch, Stefan Laimer wurde in der 80. Minute ausgetauscht. Marcel Sabitzer fehlte wegen einer Muskelverletzung.

Auch Burgstaller erfolgreich

Guido Burgstaller erzielte am Samstag sein drittes Saisontor für Schalke. Der Kärntner steuerte beim 5:2-Heimsieg über den 1. FC Nürnberg in der 70. Minute den Treffer zum 3:1 bei, Schalke ist unmittelbar vor Nürnberg 14. Während Burgstaller durchspielte, wurde Alessandro Schöpf erst in der 86. Minute eingewechselt. Bei den Verlierern spielte Georg Margreitter durch.

Gladbach marschiert weiter

Borussia Mönchengladbach setzte seinen Höhenflug am Sonntag mit dem neunten Heimsieg in Serie fort. Das Team von Dieter Hecking bezwang Hannover 96 mit 4:1 (2:1) und ist weiter Tabellenzweiter, vier Punkte hinter Dortmund.

Vor 48.692 Zuschauern im Borussia-Park schossen Thorgan Hazard (7.), Michael Lang (44.), Lars Stindl (58.) und Denis Zakaria (76.) die Treffer für die Gastgeber. Für Hannover erzielte Bobby Wood nach 22 Sekunden das bisher schnellste Saisontor, mehr gelang dem Tabellen-16. aber nicht. Kevin Wimmer wurde bei Hannover in der 64. Minute eingewechselt.

Später Bremen-Ausgleich

Ebenfalls am Sonntag stoppte Werder Bremen seine Krise und feierte beim SC Freiburg zumindest einen Teilerfolg. Ohne Florian Kainz im Kader, aber mit Marco Friedl auf der Bank und Martin Harnik bis zur 53. Minute kam Werder zu einem 1:1 und vermied damit die vierte Liganiederlage in Folge.

Luca Waldschmidt (42.) hatte Freiburg per Elfer verdient in Führung gebracht. In der Nachspielzeit gelang dem Schweden Ludwig Augustinsson aber noch der Ausgleich für Werder (92.), das als Siebenter zwei Punkte hinter den Europacupplätzen liegt. (APA, red, 25.11.2018)