So mancher Ladenhüter verkauft sich online gut.

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Der Online- und Versandhandel ist mit kräftigem Rückenwind in das Weihnachtsgeschäft gestartet. In den ersten neun Wochen des vierten Quartals sei der Umsatz binnen Jahresfrist um neun Prozent auf 13,7 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Branchenverband BEVH am Sonntag mit. Aus Basis der bisherigen Jahreserlöse und in der Erwartung, "dass das Weihnachtsgeschäft genauso gut wie im letzten Jahr ausfallen wird", werde die Wachstumsprognose für 2018 auf rund elf Prozent von bislang 9,3 Prozent angehoben. "Weihnachten ist absolute Hoch-Zeit im Handel", erklärte Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Die Rolle des Schlussverkaufs hätten allerdings Aktionstage wie Black Friday oder Cyber Monday übernommen. Sie trügen dazu bei, die Weihnachts-Spitze für Händler, Logistiker und Verbraucher zu entzerren.

Nachfrage

Besonders gefragt in den ersten neun Wochen des Schlussquartals waren Produkte aus dem Bereich Unterhaltung, der Computer, Elektronik und Telekommunikation umfasst, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland erklärte. Hier gab es demnach ein Umsatzplus von 14,8 Prozent. Bei Bekleidung gab es einen Zuwachs von 9,1 Prozent, bei Spielwaren und Freizeitartikeln ein Plus von 8,1 Prozent.