Der Klimawandel schadet nicht nur Mensch und Umwelt, sondern auch der Wirtschaft, fürchten die Investoren.

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London/Katowice – 415 Großinvestoren aus aller Welt, die Vermögen im Volumen von 32 Billionen Dollar verwalten, haben die internationale Gemeinschaft zum verstärkten Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen.

"Die globale Umstellung auf saubere Energie ist im Gange, aber die Regierungen müssen noch viel mehr tun, um den Übergang zu niedrigen CO2-Emissionen zu beschleunigen und die Widerstandsfähigkeit unserer Wirtschaft, der Gesellschaft und des Finanzsystems gegenüber Klimarisiken zu verbessern", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Investoren, zu denen unter anderem Gesellschaften wie UBS Asset Management und Aberdeen Standard Investments zählen.

Wirtschaftlicher Schaden durch Klimawandel

Der britische Vermögensverwalter Schroders warnte, nicht zu handeln könne zu einem permanenten wirtschaftlichen Schaden führen, der das Ausmaß der Finanzkrise um das drei- oder vierfache übersteige. Derzeit läuft im polnischen Kattowitz der UN-Weltklimagipfel, auf dem es unter anderem darum geht, wie die Erderwärmung aufgehalten werden soll. (APA, Reuters, 10.12.2018)