Ägyptische Archäologen haben ein 4.400 Jahre altes Grabmal eines Hohepriesters in der Totenstadt Sakkara bei Kairo entdeckt.

Das Grab sei "außergewöhnlich gut erhalten, farbig, mit zahlreichen Skulpturen im Inneren", sagte Antikenminister Khaled El-Enany bei der Präsentation des Fundes.

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Es handle sich um die Begräbnisstätte eines Hohepriesters mit dem Namen "Wahtye" und sei mehr als 4400 Jahre alt, fügte El-Enany hinzu.

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Insgesamt enthalte die prachtvolle Grabkammer 18 Nischen mit 24 Statuen.

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Wahtye war ein Hohepriester in der fünften Dynastie unter Pharao Neferirkare (2475 bis 2465 v. u. Z.).

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Die Wände der Begräbnisstätte sind reich dekoriert, unter anderem mit Szenen aus dem Leben des Priesters.

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"Die Farben sind nahezu unversehrt geblieben", sagte der Antikenminister El-Enany bei der Präsentation des Fundes.

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Sakkara, 20 Kilometer südlich von Kairo gelegen, diente im Alten Ägypten mehr als zwei Jahrtausende lang als Totenstadt.

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Immer wieder stoßen Archäologen in der Nekropole auf bedeutende Funde, vergangenen Sommer etwa auf eine prächtige vergoldete Totenmaske und auf 3.200 Jahre alte Käse-Überreste.

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Dem ägyptischen Antikenministerium zufolge ist mit weiteren Funden in direkter Umgebung des nun entdeckten Grabs zu rechnen, Ausgrabungen seien bereits im Gange. (red, APA, 16.12.2018)

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