Die 26 Milliarden Dollar schwere Fusion der Mobilfunkanbieter T-Mobile US und Sprint hat eine weitere Hürde genommen. Der US-Ausschuss für ausländische Investitionen (CFIUS) habe grünes Licht für den Deal gegeben, teilten beide Unternehmen am Montagabend mit. Der Schritt war erwartet worden, nachdem sich die beiden Muttergesellschaften – die Deutsche Telekom und die japanische Softbank – vom Huawei-Konzern distanziert hatten.

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Sie prüfen jetzt, auf Geräte des chinesischen Smartphone-Anbieters und Netzwerkausrüsters zu verzichten. Hintergrund sind Befürchtungen, dass Huawei im Auftrag der Regierung in Peking Cyberspionage über seine Produkte ermöglicht. Huawei weist die Vorwürfe zurück.

Der CFIUS-Ausschuss hatte den Auftrag, die Folgen der geplanten Fusion auf die nationale Sicherheitder USA zu prüfen. T-Mobile US und Sprint sind im hart umkämpften US-Mobilfunkmarkt die Nummer drei und vier. Unter anderem brauchen sie noch vom Justizministerium in Washington die Freigabe. In den vergangenen Jahren sind zwei Anläufe der beiden Konzerne für einen Zusammenschluss gescheitert. (Reuters, 18.12.2018)