Achtung, Spoiler! Wer "The Marvelous Mrs. Maisel" noch nicht gesehen hat, sollte das vorher nachholen, bevor er oder sie weiterliest.

Miriam "Midge" Maisel hat es nicht leicht. Wobei, zunächst eigentlich doch. Sie ist die privilegiert aufgewachsene, perfekte 50er-Jahre Ehefrau von Joel. Mit seinen zwei Kindern lebt das Ehepaar in der ebenfalls perfekten New Yorker Upper-West-Side-Wohnung – und treibt sich nachts in den Stand-up-Clubs in Downtown Manhattan herum, denn Joel versucht sich in seiner Freizeit als Comedian. Doch dann ist plötzlich alles ganz anders, Joel verlässt Midge für seine Sekretärin, und das Leben ist plötzlich um einiges weniger perfekt als erwartet.

Midge erzählt, wie es ist.
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Resilienz und Humor

Doch Midge macht's wieder gut und nimmt die Sache selbst in die Hand. Wie sich herausstellt, verfügt sie über das vergleichsweise größere komödiantische Talent als der Gatte. Was zu Jubel im Publikum, aber zahlreichen Komplikationen führt. Darüber hinaus muss sie sich mit den sie umkreisenden Mitgliedern ihrer Familie, Vater, Mutter, Schwiegermutter und Bruder, ihrer groben Managerin Susie und einem Rudel wenig zimperlicher Männer im Showbusiness arrangieren. "The Marvelous Mrs. Maisel" stammt von "Gilmore Girls"-Erfinderin Amy Sherman-Palladino. Seit kurzem gibt es die zweite Staffel auf Amazon Prime. "The Marvelous Mrs. Maisel" ist sehr schnell, sehr jüdisch – aber ist das auch witzig?

Midge und Susie
Foto: Amazon via AP

Über die Frage, ob das alles nun lustig oder nicht lustig ist, sind sich die Serienreif-Podcasterinnen Anya Antonius, Doris Priesching und Daniela Rom wieder einmal herzlich uneinig. Aber hören Sie selbst, was es alles zum Match um Midge zu sagen gibt.

Wie hat Ihnen "The Marvelous Mrs. Maisel" gefallen? Was gefällt Ihnen an der Serie, was ist innovativ – und was nervt einfach nur? Tauschen Sie sich im Forum aus! (Anya Antonius, Doris Priesching, Daniela Rom, 19.12.2018)