Einsatzkräfte vor Ort.

Foto: APA/EINSATZDOKU.AT

Melk – Ein Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Melk hat am Heiligen Abend acht Verletzte gefordert. Bei den Opfern handelt es sich nach Polizeiangaben um drei Erwachsene und fünf Kinder aus Syrien. Ein Mann wurde demnach schwer verletzt. Bei den sieben anderen Personen bestand laut Heinz Holub von der Landespolizeidirektion Niederösterreich der Verdacht auf Rauchgasvergiftung.

Keine Brandstiftung, sagt Polizei

Die Löscharbeiten dauerten zu Mittag noch an. Die Landespolizei schließt eine Brandstiftung als Ursache aus, wie ein Sprecher dem STANDARD bestätigt. Dir Kriminalpolizei sei aktuell vor Ort und ermittelt, unter anderem, ob ein technischer Defekt für den Brand verantwortlich war. Die Stadtgemeinde Melk organisierte ein Ersatzquartier für die Opfer des Feuers. Sechs Feuerwehren standen laut Bezirkskommando mit mehr als 100 Mann im Einsatz. An Rettungsteams rückten das Rote Kreuz Melk und der ASBÖ Loosdorf mit sieben Fahrzeugen und 17 Helfern aus.

Verletzte nach Wohnhausbrand in Salzburg

Nach einem Brand in einem Mehrparteienhaus in der Nacht auf Montag im Stadtteil Maxglan in der Stadt Salzburg sind insgesamt acht Personen ins Spital eingeliefert worden, berichtete die Landespolizeidirektion.

Der Brand brach gegen 2.45 Uhr in einer Wohnung im Erdgeschoß eines Hauses in der Innsbrucker Straße aus. Als die Polizei, Feuerwehr und die Rettung anrückten, kam ihnen schon dichter Rauch aus den Fenstern und dem Stiegenhaus entgegen. Das Gebäude wurde komplett evakuiert.

Acht Personen im Alter von vier bis 62 Jahren wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung mit Rettungswagen in das Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert. Auch zwei Polizisten ließen sich dort nach dem Einsatz von einem Arzt untersuchen. Der Brand war rasch gelöscht. Aber die betroffene Wohnung ist nicht mehr benützbar. Die Ursache des Feuers war vorerst noch unbekannt. (APA, 24.12.2018)