Auch Rapid City in South Dakota ist von den Winterstürmen betroffen.

Foto: AP/Ryan Hermens

Chicago – In den USA ist die Zahl der Toten infolge der heftigen Winterstürme auf sechs gestiegen. Beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Schneepflug im Bundesstaat North Dakota wurde nach Polizeiangaben vom Freitag ein Mensch getötet. In Minnesota wurde ein 51-Jähriger bei der Kollision seines Autos mit einem Kleintransporter getötet, wie der Sender Fox unter Berufung auf die Behörden berichtete.

Die 47-jährige Insassin eines Busses in Minnesota kam beim Zusammenprall des Fahrzeugs mit einem Auto ums Leben, wie der Sender CBS berichtete. Neun weitere Menschen wurden verletzt. In Kansas gab es nach Angaben der Polizei bei einem Verkehrsunfall auf eisiger Straße ein Todesopfer.

Bei Flussüberquerung gestorben

In Tennessee verlor laut dem Sender ABC eine Frau bei einem Camping-Ausflug zusammen mit zwei Männern ihr Leben, als sie einen Fluss überqueren wollte. Bereits am Mittwoch war eine 58-Jährige im Bundesstaat Louisiana gestorben, als ein Blitz einen Baum umstürzen ließ und dieser auf ihr Haus fiel.

Eine Mischung aus Regen, Schnee und starken Winden machte in vielen US-Gegenden das Reisen mit Autos und Bussen schwierig oder gar unmöglich. Zahlreiche Straßen waren in den Bundesstaaten North Dakota, South Dakota, Minnesota, Kansas und Iowa gesperrt.

Mindestens 1250 Flüge ausgefallen

Wegen des heftigen Winterwetters fielen am Donnerstag und Freitag landesweit mindestens 1.250 Flüge aus, mehr als 9.000 Verbindungen hatten zudem Verspätung. Viele Reisende saßen mitten in den Weihnachtsferien fest.

Nach Angaben der Wetterbehörde werden sich die Winterstürme in den kommenden Tagen in vielen Landesteilen fortsetzen. Erwartet werden demnach weitere heftige Schneefälle sowie sintflutartiger Regen, der zu schweren Überschwemmungen führen könne. (APA, 29.12.2018)