Florian Silbereisen sticht ab April in See.

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Berlin – Der deutsche Showmaster Florian Silbereisen wird neuer "Traumschiff"-Kapitän im ZDF und damit Nachfolger von Sascha Hehn. "Diese Rolle ist für mich eine Herzensangelegenheit", sagte der 37-Jährige der "Bild" vom Freitag. Das "Traumschiff" habe einen Kapitän verdient, der diese Rolle auch lebe und voll hinter der Serie stehe. Einen Kapitän, der das Schiff durch alle Stürme manövrieren möchte.

"Dafür werde ich alles geben, meine ganze Leidenschaft", sagte der Ex-Freund von Helene Fischer, der bereits 2017 einen "Traumschiff"-Gastauftritt hatte. Hehn hatte sich mit der am Neujahrstag ausgestrahlten Folge nach 13 Reisen als Kapitän Victor Burger verabschiedet.

Kolumbien und Karibik

Ab April sollen die neuen, regulären "Traumschiff"-Folgen gedreht werden. Die Reisen der Amadea für die beiden Folgen, die zu Weihnachten 2019 und am Neujahrstag 2020 ausgestrahlt werden sollen, stehen bereits fest: Kolumbien und die Karibik sollen angesteuert werden. Für eine Oster-Sonderfolge übernimmt Daniel Morgenroth das Steuer. Er soll als Erster Offizier Martin Grimm den Kapitän der MS Amadea vertreten.

Silbereisen, der der jüngste "Traumschiff"-Kapitän werden wird, sagte der "Bild": "Ich möchte 'Traumschiff'-Kapitän werden. Das 'Traumschiff' ist eine Institution, ein fester Bestandteil von Millionen Menschen, die sich auf diese Filme freuen und selbst das Weihnachtsfest danach ausrichten, um in Ruhe ein bisschen auf Reisen zu gehen."

Seit 1981 im Programm

Es sei für ihn eine große Ehre, das "Traumschiff" in der Tradition von Wolfgang Rademann als Kapitän in die Zukunft steuern zu dürfen. "So, wie der legendäre Erfinder der Serie und vieler Shows es immer wollte, möchte ich versuchen, Show und Serie, große Stars und überraschende Geschichten miteinander zu verbinden", sagte Silbereisen.

"Das Traumschiff" hat sich seit seinem Start im November 1981 zu einem TV-Klassiker entwickelt. Vor Silbereisen und Hehn standen Günter König, Heinz Weiss und Siegfried Rauch als Kapitäne auf der Kommandobrücke. (APA, 25.1.2019)