Braucht nur eine Staffel: "Sharp Objects".

Foto: Anne Marie Fox/HBO via AP

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Diesem Motto bleiben Miniserien treu. Sie vereinen das Beste aus beiden Welten: Wie ein Film erzählen sie eine abgeschlossene Geschichte, und wie eine Serie haben sie dafür über einige Folgen Zeit und können so auch komplexerem Material gerecht werden. Oftmals sind es Romane, die im Miniserienformat verfilmt werden. So wie "Sharp Objects", eine Thrillerserie mit Amy Adams, die auf einem Buch von Gillian Flynn basiert. Eine Fortsetzung ist nicht geplant, die düstere Geschichte ist auserzählt – auch wenn man natürlich gerne wissen würde, wie es weitergehen könnte. Oder "Mildred Pierce", die fünfteilige Serie mit Kate Winslet über eine zerstörerische Mutter-Tochter-Beziehung, der bereits eine 40er-Jahre-Romanverfilmung vorausging:

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Schon in den 80er- und 90er-Jahren erfreute sich das Format großer Beliebtheit: Mit "Fackeln im Sturm" wurde die Geschichte der Familien Main und Hazard in der Zeit rund um dem amerikanischen Sezessionskrieg erzählt, unter anderem mit Patrick Swayze in einer Hauptrolle.

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Auch "Shogun" ist ein Klassiker vergangener Tage: Die Serie über den Aufstieg des europäischen Seefahrers John Blackthorne am Hof des Shoguns begeisterte die Massen.

Jede Staffel etwas Neues

Auch wenn es mehrere Staffeln einer Serie gibt, sind diese manchmal in sich abgeschlossen. So machen es schon seit einigen Jahren die Anthologieserien "American Horror Story", "Fargo", "American Crime Story" oder "True Detective", von dem die aktuelle Staffel gerade auf Sky zu sehen ist.

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Hörtipp:

Im aktuellen "Serienreif"-Podcast spricht Doris Priesching mit Regisseurin Sabine Derflinger über "Ozark".