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Die deutsche Regierung hält einem "Handelsblatt"-Bericht zufolge weiter an ihrer Position fest, den chinesischen Netzausrüster Huawei nicht vom Aufbau der neuen 5G-Mobilfunkgeneration auszuschließen. Allerdings verschärfe man den Sicherheitskatalog, den beteiligte Firmen erfüllen müssten, berichtete die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise.

Bedenken

Hintergrund sind Bedenken von Sicherheitsbehörden, dass Daten durch den Einsatz von Huawei-Komponenten, aber auch anderer Firmen an fremde Staaten abfließen könnten.

Die deutsche Regierung hatte bereits bestätigt, dass man die Sicherheitsanforderungen verschärfen wolle und verschiedene Ministerien darüber Diskussionen führten. Ein Ausschluss von einzelnen Firmen oder von Unternehmen aus bestimmten Staaten sei aber nicht vorgesehen. (Reuters, 7.2.2019)