Theresa May trifft am Donnerstag den irischen Premier Leo Varadkar.

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Dublin – Nach ihren Gesprächen in Brüssel setzt die britische Premierministerin Theresa May ihre Brexit-Diplomatie in Irland fort. May wollte am Abend nach Dublin fliegen, um mit Irlands Regierungschef Leo Varadkar zu einem Abendessen zusammenzukommen. Die größte Hürde für einen geregelten Brexit stellt weiterhin die Frage dar, wie Grenzkontrollen an der irisch-nordirischen Grenze vermieden werden können.

Große Fortschritte im Streit um den sogenannten Backstop – eine Notfalllösung zur Vermeidung von Grenzkontrollen – wurden nicht erwartet. Der Backstop sieht vor, dass notfalls Großbritannien in der Zollunion mit der EU bleibt und Nordirland sogar im EU-Binnenmarkt.

Eine für die Bürger spürbare Teilung der Insel mit Grenzkontrollen zwischen Irland und Nordirland soll vermieden werden, weil sie neue politische Gewalt in der früheren Bürgerkriegsregion Nordirland entfachen könnte. Eine Mehrheit im britischen Unterhaus hatte zuletzt für "alternative Regelungen" gestimmt. Juncker bekräftigte jedoch am Donnerstag, dass die übrigen 27 EU-Staaten das Austrittsabkommen nicht mehr aufmachen würden. (APA, 8.2.2019)