Bern – Die Diskussion um die Frage, wieviel Bauland ein Land zulassen soll oder etwa braucht, wurde zuletzt auch bei den Eidgenossen geführt. Mit der sogenannte Zersiedelungsinitiative wollten die Grünen erreichen, erreichen, dass in der Verfassung festgeschrieben wird, dass für jedes neue Gebiet, in dem gebaut werden soll, ein zur Bebauung vorgesehenes Stück Land in gleicher Größe anderswo wieder zu Landwirtschaftsland wird.

Das Argument der Gegner, dass man das Anliegen ernst nehme und es mit dem Raumplanungsgesetz (RPG) auch bereits umsetze, dürfte überzeugender gewesen sein. Die Schweizer haben sich am Sonntag mehrheitlich gegen eine solche Obergrenze für Bauland ausgesprochen. Nach einer Hochrechnung des Umfrageinstituts gfs.bern lehnten am Sonntag 64 Prozent der Befragten ab. (red, 10.2.2019)