Das gelbe "M" könnte künftig an weiteren Orten entlang österreichischer Autobahnen zu sehen sein.

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Wien – Die Fastfoodkette McDonald's zeigt nach der Insolvenz der Autobahnraststättenkette Rosenberger Interesse an einzelnen Standorten. Da Rosenberger aber als Ganzes verkauft werden soll, sei man nicht in Gesprächen oder Verhandlungen mit dem Masseverwalter, sagte Österreich-Chefin Isabelle Kuster am Freitag.

Insgesamt hat die Wiedereinführung der McMenüs den Umsatz von McDonald's Österreich um acht Prozent steigen lassen. Die Kette erhöhte den Umsatz 2018 von 622 auf 674 Millionen Euro. Für das laufende Jahr hat sich Kuster 700 Millionen vorgenommen.

Ein weiterer Umsatztreiber sei der neue App-basierte Bonusclub myMcDonald's gewesen, sagte der für das Marketing zuständige Manager Jörg Pizzera. Die Kunden seien wegen Aktionen und Geschenken öfter gekommen.

Keine Gewinnzahlen auf Länderebene

Gewinnzahlen gibt der US-Konzern auf Länderebene nicht bekannt. Die Zahl der Filialen in Österreich blieb konstant. Die Kette beschäftigt über 45 Franchisenehmer derzeit rund 9.600 Mitarbeiter in 194 Restaurants.

Konkrete Pläne für 2019 hat McDonald's im Produktbereich. Das Tischservice soll auf fast alle Restaurants ausgerollt werden, und die Hauszustellung McDelivery startet nach Wien, Graz, Linz und Wiener Neustadt in weiteren Landeshauptstädten.

In den nächsten Wochen bietet McDonald's die ersten "Signature Collection Burger" der neuen Premiumreihe an. Der Konzern bezieht sein Rindfleisch laut eigenen Angaben zur Gänze von österreichischen Bauern. Partner ist dabei der internationale Fleischverarbeiter OSI, der seinen Österreich-Sitz in Enns in Oberösterreich hat. Das Hühnerfleisch für Chicken Nuggets und Co kommt hingegen hauptsächlich aus Deutschland und Ungarn. Das Brot für die Burger kommt wiederum von der Austrian Hamburger Bakery, die laut "Wirtschaftscompass" mehrheitlich der Bäckerfamilie Mann gehört. (APA, 15.2.2019)