Mehrere iranische Hacker stehen seit Jahren im Visier der US-Justiz

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Der US-Geheimdienste NSA hat die US-Regierung über eine Welle an Hackerangriffen gegen US-amerikanische Unternehmen und Behörden informiert. Diese sollen von staatsnahen Hackern aus Iran und China durchgeführt worden sein. Private IT-Sicherheitsforscher sind zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Die Angriffe hätten sich parallel zu neuen Entwicklungen in der US-Außenpolitik entwickelt.

T-Mobile attackiert

So hätten sowohl der Handelskrieg mit China als auch die Aufkündigung des Iran-Deals für vermehrte Angriffe gesorgt. Chinesische Hacker scheinen dabei besonders an der Erfüllung des 5-Jahres-Plans für technologischen Fortschritt interessiert zu sein, berichtet die New York Times. Zu den angegriffenen Firmen gehören etwa Boeing oder T-Mobile.

Behörden im Visier

Der Iran konzentriert sich hingegen offenbar mehr auf US-Behörden. Aber auch europäische Telekomkonzerne wurden attackiert. Laut einem Experten der IT-Firma Fireeye wurden "ganze Mailboxen voller Daten" gestohlen. Die US-Justiz hat nun mehrere Anklagen vorbereitet, unter anderem soll eine ehemalige Air Force-Mitarbeiterin die Seiten gewechselt haben. (red, 18.2.2019)