Das britische Modehaus Burberry hat sich am Dienstag für ein Pullovermodell entschuldigt, das vor wenigen Tagen bei der London Fashion Week gezeigt wurde. Der Hoodie ist mit einem langen Knoten ausgestattet, der wie eine Galgenschlinge aussieht.

Ein Model mit dem Pullover bei der Show in London am 17.2.
Foto: ap/vianney le caer

Liz Kennedy, eines der Models, die bei der Show gelaufen waren, hatte auf Instagram danach ein Foto und einen ausführlichen Text gepostet, in dem sie sich an Chefdesigner Riccarod Tisci und das Haus Burberry wandte. Gerade in einer Kollektion, die für Junge designt wurde, sei es ihr unbegreiflich, wie ein Look, der aussähe, als würde eine Galgenschlinge um den Hals baumeln, auf den Laufsteg geschickt werden konnte. "Selbstmord ist keine Mode, er ist weder glamurös noch ausgefallen", so Kennedy in ihrem Posting.

Burberry-Chefdesigner Riccardo Tisci und CEO Marco Gobbetti entschuldigten sich und erklärten, das Kleidungsstück werde aus der Kollektion entfernt.

Erst vor zwei Wochen hatte das italienische Modehaus Gucci einen Pullover wegen Rassismusvorwürfen vom Markt nehmen müssen. (red, 20.2.2019)

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