Was geht...

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Knöpfe, Hebel, Schalter und Controller verschwinden fast unbemerkt aus unserem Alltag.

Was kommt...

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Touch-Bediensysteme verdrängen mechanische Knöpfe. Smartphones mit Touchscreens, Induktionsherde oder Auto-Infotainmentsysteme mit Touch-Tastatur – drücken oder drehen ist nicht mehr nötig.

Und es bahnt sich auch schon die nächste Technologie der Zukunft an: Hologramme, die virtuelle Tasten in den Raum projizieren. BMW experimentiert seit einiger Zeit neben Sprachsteuerung auch mit einer HoloActive-Touch-Technik.

Was geht ...

Foto: : iStock/ jojoo64

Schutz vor Sonnenlicht und Kälte, Garant für Privatsphäre und ein dem Zeitgeist und der Mode unterworfenes Dekorationselement: Vorhänge und Gardinen setzen Menschen in ihren Behausungen seit mehreren tausend Jahren ein. Doch bald könnten sie ersetzt werden.

Was kommt ...

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Zukünftig werden Fensterfolien mit organischen Solarzellen für die automatische Verdunkelung und Sonnenschutz sorgen und gleichzeitig aus der Sonneneinstrahlung Strom erzeugen. Chinesische Wissenschafter haben organische Solarzellen aus Kohlenstoffverbindungen entwickelt, die zwar momentan einen geringen Wirkungsgrad haben, aber vielversprechend sind.

Was geht ...

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Reisverpackung aus Karton, Öl in der Flasche oder Säfte im Tetrapak – das alles könnte bald der Vergangenheit angehören. Die klassische Lebensmittelverpackung hat nämlich eine wesentlich längere Lebensdauer als die darin enthaltenen Nahrungsmittel und ist in der Regel umweltbelastend.

Das Konzept "Too Shall Pass" hat eine Lösung für dieses Problem: Verpackung, die in einer Symbiose mit dem Inhalt steht.

Was kommt ...

Foto: http://tomorrowmachine.se/

Die Verpackung der Zukunft ist aus biologisch abbaubarem Bienenwachs. Um sie zu öffnen, schält man den Behälter wie eine Frucht. Für flüssige Nahrungsmittel wie etwa Öl kann eine Verpackung aus karamellisiertem Zucker, überzogen mit Wachs, verwendet werden. Um sie zu öffnen, wird sie wie ein Ei geknackt. Wenn das Material zerbrochen ist, schützt das Wachs den Zucker nicht mehr, und die Verpackung schmilzt, wenn sie mit Wasser in Berührung kommt.

Entwickelt wurden diese Konzepte vom schwedischen Designstudio Tomorrow Machine.

Was geht ...

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Das dünne Plastiksackerl für Obst und Gemüse ist Umweltschützern schon lange ein Dorn im Auge. Immer mehr Konsumenten und nun auch einzelne österreichische Supermarktketten steigen langsam auf Mehrwegbeutel um, die man bei jedem Einkauf erneut verwenden kann.

Was kommt ...

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Die Laserbeschriftung auf Obst und Gemüse könnte die gängigen Aufkleber oder aufwendige Plastikverpackungen ablösen. Der Markenname oder der Strichcode werden nun direkt in die Schale gedruckt und transportieren somit Infos, die sonst auf einer aufwendigen Verpackung angebracht wären. (os, 14.3.2019)