Nach dem Abpfiff bestand Diskussionsbedarf.

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Florenz – Inter Mailand, für Rapid Wien unter der Woche im Europa-League-Sechzehntelfinale die Endstation, hat den Sieg bei AC Fiorentina trotz 3:1-Führung in letzter Minute verschenkt. In der elften Minute der Nachspielzeit verwandelte Jordan Veretout am Sonntag einen umstrittenen Handelfmeter zum 3:3-Endstand.

Zwar lag Inter, das im Achtelfinale nun auf die Frankfurter Eintracht von Adi Hütter trifft, bereits in der ersten Minute 0:1 zurück, weil Stefan de Vrij ins eigene Tor traf. Doch schon fünf Minuten später glich Matias Vecino aus (6.). Matteo Politano (40.) und Ivan Perisic per Handelfmeter (52.) erzielten die weiteren Treffer, Luis Muriel schaffte für Florenz den Anschluss zum 2:3 (74.).

In der sechsten von sieben Minuten Nachspielzeit traf ein Lupfer von Federico Chiesa den Arm von Danilo d'Ambrosio, nach mehreren Minuten der Videoüberprüfung durfte Veretout den Elfer zum 3:3 verwerten. Inter liegt nun mit 47 Punkten knapp vor dem AC Milan (45) auf dem dritten Platz.

Juve gewinnt

Zuvor erreichte Juventus nach der Champions-League-Pleite in Madrid nur mit viel Mühe den nächsten Sieg in der Liga. Vier Tage nach dem 0:2 im Achtelfinal-Hinspiel bei Atletico quälten sich die Turiner zu einem 1:0 (0:0) beim Abstiegskandidaten FC Bologna.

Paulo Dybala erzielte in der 67. Minute das Tor des Tages für die weiter ungeschlagenen Turiner, die auf dem besten Weg zu ihrem 35. Meistertitel sind. Deutlich schwieriger wird die Aufgabe im Rückspiel gegen Atletico am 12. März. (APA, red, sid, 24.2.2019)