40-Jähriger verprügelte Polizisten, weil er seltenes Pokémon nicht fangen konnte

Bei "Pokémon Go"-Event in Japan waren Trainer eingeladen, um besonders seltene Monster zu fangen

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In Japan hat ein Spieler einen Polizisten verprügelt, weil er bei "Pokémon Go" ein seltenes Monster nicht fangen konnte.

Foto: Pokémon Go

Auch wenn man Pokémon Go-Spieler hierzulande nur mehr vereinzelt in freier Wildbahn antrifft, ist das Mobile-Game in Japan nach wie vor äußerst beliebt. So populär, dass manche Spieler sogar zu Gewalt bereit sind, wenn sie ein seltenes Pokémon nicht fangen. In Matsuyama ereignete sich kürzlich ein solcher Zwischenfall.

"Wegen Ihnen habe ich es nicht bekommen"

Ein 40-Jähriger verprügelte einen Polizisten, weil dieser ihn davon abgehalten hatte, ein seltenes Pokémon zu fangen. Der Gesetzeshüter war nämlich ausgerückt, weil eine Horde an Pokémon Go-Spieler ein Hotel belagerten, weil dort offenbar ein rares Monster zu fangen war. Als der Polizist den Mann verscheuchen wollte, schlug er mit den Worten "Wegen Ihnen haben ich es nicht bekommen!" zu.

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Von Bank und Yahoo organisiert

In den japanischen sozialen Netzwerken entlud sich viel Spott zu der Aktion des Mannes. Um welches Pokémon es sich nun gehandelt hat, das von dem 40-Jährigen nicht gefangen wurde, verbleibt unklar. In besagtem Zeitraum waren aber besonders seltene Monster unterwegs, die nur von eingeladenen Trainern gefangen werden konnten. Veranstalter der Aktion war SoftBank und Yahoo. (red, 27.2.2019)

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