Die Hand wird verbannt.

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Aberdeen – Das International Football Association Board (IFAB) hat bei seinem Meeting im schottischen Aberdeen bei den Regeln über strafbares Handspiel eine wichtige Änderung vorgenommen. So gelten per Hand erzielte Tore künftig grundsätzlich nicht – egal, ob der Spieler den Ball absichtlich mit der Hand berührte oder nicht.

Gleiches gilt für Tore, denen in der Entstehung ein Handspiel der angreifenden Mannschaft vorausging. Diese Regelanpassung schränkt den Ermessensspielraum der Schiedsrichter ein und erleichterte deshalb deren Aufgabe, teilte das Gremium aus Vertretern der FIFA und der vier britischen Verbände nach der Sitzung am Samstag.

Mauer ohne Fremdkörper

Beschlossen wurde auch, dass Spieler der angreifenden Mannschaft bei Freistößen nicht mehr in der Mauer stehen dürfen. Bei Auswechslungen muss der ausgewechselte Spieler das Spielfeld an der nächstgelegenen Auslinie verlassen. Torhüter müssen bei Elfmetern nur noch mit einem Fuß die Torlinie berühren. In bestimmten Situationen kann es künftig einen Schiedsrichter-Ball geben, wenn der Referee zuvor angeschossen wurde. Bei Torabstößen oder Freistößen im eigenen Strafraum muss der Ball den Sechzehner nicht mehr verlassen. (APA, 2.3.2019)