Der 58-jährig verstorbene griechische Fotojournalist Yannis Behrakis 2011 vor Ort in einem tunesischen Flüchtlingslager.

Foto: AP/Lefteris Pitarakis

Athen – Im Laufe seiner über 30-jährigen Karriere hat der griechische Fotojournalist Yannis Behrakis vor allem über Krisenherde, Kriege und Naturkatastrophen berichtet. 2016 wurde ein von ihm geleitetes Reuters-Team mit einem Pulitzer-Preis für "Breaking News Photography" ausgezeichnet. Nun erlag Behrakis 58-jährig einer längeren Krebserkrankung, teilte die Nachrichtenagentur Reuters mit.

Ein Foto, das Yannis Behrakis in Durrës
in Albanien aufnahm.
Foto: Reuters/YANNIS BEHRAKIS

Behrakis wurde 1960 in Athen geboren, wo er Fotografie an der Athens School of Arts and Technology studierte. Nach der Arbeit als Studiofotograf folgte 1989 ein erster Auslandseinsatz in Libyen. Bereits ab dem Jahr 1987 arbeitete Behrakis mit der Agentur Reuters zusammen. Er war unter anderem beim Begräbnis von Ayatollah Khomeini im Iran, bei den Balkan- und Irakkriegen, beim Arabischen Frühling, aber auch bei der Finanzkrise in seinem Heimatland mit der Kamera vor Ort. (red, 4.3.2019)