Der Präsident bei der Truppe.

Foto: REUTERS/Carlos Barria

Washington – Die US-Regierung will die Zahl ziviler Opfer bei Luftangriffen auf Terroristen außerhalb von Kriegsgebieten künftig nicht mehr veröffentlichen. Präsident Donald Trump hob am Mittwoch eine Anordnung seines demokratischen Vorgängers Barack Obama auf, wonach die Regierung die Zahl jedes Jahr bis zum 1. Mai vorlegen musste.

Ein Grund dafür wurde nicht genannt. Schon im vergangenen Jahr hatte Trumps Regierung die Frist verstreichen lassen, ohne einen Bericht zu veröffentlichen. Parallel dazu ist das Pentagon aber verpflichtet, dem Kongress jedes Jahr eine Übersicht über die zivilen Todesopfer zu geben. Die USA fliegen neben Syrien und Afghanistan etwa auch Luftangriffe im Jemen und Pakistan. (APA, dpa, 6.3.2018)