Netflix und Co erfreuen sich großer Beliebtheit.

Foto: reuters/Nicholson

Netflix, Amazon Prime, Sky, Hulu und Co: Im Durchschnitt haben Konsumenten aus den USA drei verschiedene Abos bei Videostreaminganbietern. Das geht aus einer Umfrage zu Trends im Bereich der digitalen Medien des Dienstleistungsunternehmens Deloitte hervor. 69 Prozent der Befragten geben an, zumindest einen Streamingservice zu nutzen – im Vorjahr waren es noch 55 Prozent.

Zu viele Angebote

Doch fast die Hälfte der Nutzer gibt an, von der schieren Menge an Streamingdiensten überfordert zu sein. In den USA gibt es aktuell über 300 verschiedene. Das frustriere viele Konsumenten, da sie mehrere Abos abschließen müssen, um alle Serien zu sehen, die sie mögen.

Diese Fragmentierung wird sich in den nächsten Monaten wohl sogar noch steigen – so planen Branchenriesen wie Apple und Disney noch im heurigen Jahr den Start eigener Streamingdienste. Auch Unternehmen, die in Österreich weniger bekannt sind, etwa NBCUniversal, wollen bald eigene Aboservices anbieten.

Großes Interesse

Laut der Umfrage steige auch das Interesse an Musikstreaming und Gaming-Abodiensten wie Playstation Plus stetig. Laut einem Sprecher von Deloitte könne das dazu führen, dass Anbieter eine Art "Home Entertainment"-Plattform mit sämtlichen Angeboten schaffen. Unterdessen fallen die Nutzungszahlen für das klassische Fernsehen stetig. (red, 21.3.2019)