Ein Klassiker im Reich der Provisorien: Die nackte Glühbirne, die von der Decke hängt.

Foto: iStock

Am Anfang sind die meisten top motiviert – einrichten, gestalten, neue Möbel kaufen. Doch man schafft nach einem Umzug nicht alles, was auf der To-do-Liste steht. Also muss an mancher Stelle eine Übergangslösung herhalten. Ist ja später noch genug Zeit, sich darum zu kümmern. Erstmal soll die Wohnung bewohnbar werden.

Ein Klassiker sind Sesselleisten, sie fehlen oft nach Jahren noch. Davon berichtete auch ein STANDARD-User vor zwei Jahren, als wir an dieser Stelle schon einmal nach Provisorien in der Wohnung gefragt haben.

Oft fehlen auch Bilder an den Wänden, die einem wirklich gefallen, oder Lampenschirme. Ein Klassiker auch, weil mühsam zu montieren: Neue Klopapierrollenhalter oder Duschstangen, die auf schon vorgebohrte Löcher passen müssen.

Gründe für die Dauer-Provisiorien kann es viele geben: Oftmals will man kein Möbelstück kaufen, das nicht gefällt, nur um eins zu haben. Nach dem Motto: In ein paar Monaten sieht man vielleicht zufällig ein Objekt, das perfekt ist.

Manchmal fehlt auch die Lust, wie ebenfalls eine Userin berichtet: Von fünf Türen hat sie in ihrer Wohnung nach dem Einzug nur zwei neu gestrichen, weil Farbe und Motivation ausgegangen sind.

Letztlich, so zeigt sich, liegt es nur an der richtigen Einstellung zu den Übergangslösungen.

Ein User erzählt, er habe auf Vorhänge verzichtet, weil mit der Zeit die Fenster immer dreckiger geworden sind und diesen Job übernommen haben.

Wie halten Sie es?

Welche Übergangslösung hat sich bei Ihnen lange gehalten? Welche haben Sie immer noch? Warum wurden sie nicht ersetzt? Haben Sie sich mittlerweile mit den Provisiorien angefreundet? Oder ärgern Sie sich, sie nicht längst ersetzt zu haben? (bere, 27.3.2019)