Zuletzt waren im Jahr 1972 Menschen auf dem Mond. Mike Pence will das auffrischen.

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Orlando – Die US-Regierung drückt bei der bemannten Raumfahrt aufs Tempo. Schon 2024 sollen Amerikaner wieder auf dem Mond landen, forderte Vizepräsident Mike Pence am Dienstag. Bisher hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa die nächste Mondlandung für 2028 angepeilt. Zuletzt waren 1972 Astronauten auf dem Mond. Das Vorhaben dürfte mehrere Milliarden Dollar kosten.

Die USA befänden sich im Weltraum in einem Wettlauf wie in den 1960er-Jahren, sagte Pence. "Der nächste große Schritt ist, innerhalb der nächsten fünf Jahre amerikanische Astronauten mit allen erforderlichen Mitteln wieder zum Mond zu schicken und eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond einzurichten und sich darauf vorzubereiten, amerikanische Astronauten auf den Mars zu bringen."

Agilere Nasa gefordert

Damit das erreicht werden könne, müsse die Nasa schlanker und agiler werden. Die Raumfahrtbehörde bestätigte, dass Pence tatsächlich eine Landung auf dem Mond meinte und nicht etwa nur eine Rückkehr in den Mondorbit.

Auf Twitter schrieb sie: "Herausforderung angenommen. Machen wir uns an die Arbeit." (Reuters, 27.3.2019)