Nudeln mit einem Pesto alla genovese sind für mich eines der köstlichsten einfachen Gerichte, die es gibt. Am besten schmeckt Pesto natürlich ganz frisch zubereitet, deswegen kann ein Fertigpesto auch niemals damit konkurrieren. Um auch außerhalb des Sommers Pesto genießen zu können, empfiehlt es sich, Portionen einzufrieren, auch wenn zugegebenermaßen der Geschmack etwas darunter leidet. Sind dann auch diese Vorräte aufgebraucht, dann ist es Zeit, nach Alternativen zu suchen. Für die EssBar haben wir statt Basilikum- Rucolablätter und statt der Pinienkerne Mandeln verwendet.

Für sechs Portionen benötigt man:

100 g Rucola, 150 ml Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, 60 g geschälte Mandeln, 1–2 EL Zitronensaft, 50 g Parmesan, 30 g Pecorino, 1 TL Salz.

Die Mandeln trocken in einer Pfanne etwas rösten.

Foto: Petra Eder

Rucola waschen und trocken schleudern.

Foto: Petra Eder

Parmesan und Pecorino reiben, den Knoblauch schälen und grob zerteilen.

Foto: Petra Eder

Im Mixer Rucola, Knoblauch, Salz und Mandeln zerkleinern. Dann mit dem Öl weitermixen. (Anm.: nicht zu lange mixen, sonst wird das Pesto zu fein).

Foto: Petra Eder

Zum Schluss den Käse unterrühren und mit dem Zitronensaft und ev. noch etwas Olivenöl abschmecken.

Foto: Petra Eder

Während man das Pesto bereitet, die Pasta kochen – hier Linguine – und ein wenig vom Kochwasser abschöpfen. Nudeln abgießen, mit dem Pesto und etwas Kochwasser vermischen und sofort servieren.

Übriggebliebenes Pesto hält sich mit Öl bedeckt im Kühlschrank einige Tage, oder man friert es portionsweise ein. (Petra Eder, 10.4.2019)

Das Rezept zum Ausdrucken

Weiterlesen:

Schwammerlrisotto mit Rucola: Rezept mit Video

Trofie al pesto

Foto: Petra Eder