Kubanische Migranten besteigen einen Bus, um sich Richtung USA aufzumachen.

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Ciudad Juarez – Rund tausend Migranten aus Kuba haben die Grenze zwischen Mexiko und den USA erreicht. Sie trafen nach offiziellen Angaben vom Donnerstag in den vergangenen Tagen in der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juarez ein.

Demnach erreichten am Montag 260 Kubaner die Stadt, am Dienstag rund 250 weitere. Am Mittwoch wurden 350 Migranten dort registriert, am Donnerstag 130. Die meisten Kubaner, die in den USA Asyl beantragen wollen, kamen mit ihren Familien.

Im äußersten Süden Mexikos schlossen sich nach Angaben des Nationalen Instituts für Migration rund 5.000 Migranten verschiedener Nationalitäten zu mehreren Trecks zusammen und zogen mit dem Ziel USA durch Chiapas. Unter ihnen waren Menschen aus Honduras, El Salvador, Nicaragua, Guatemala und Kuba.

"Regionale" Aufenthaltstitel

Hunderttausende Migranten vorrangig aus Mittelamerika versuchen jedes Jahr, durch Mexiko in die USA zu gelangen, wo sie sich ein besseres Leben erhoffen. Die mexikanische Regierung hatte am Mittwoch angekündigt, künftig "regionale" Aufenthaltstitel vergeben zu wollen, um die Weiterreise von Migranten einzuschränken.

Die Zahl illegaler Grenzübertritte ist US-Präsident Donald Trump ein Dorn im Auge. Er hat den Kampf gegen illegale Einwanderung zu einem seiner Leitthemen gemacht und bereits mehrfach gedroht, die Grenze zu Mexiko zu schließen. (APA, 19.4.2019)