Ein gesundes Kind bewegt sich mit Leichtigkeit und Anmut. Wenn das Leben dann aber im Laufe der Zeit mit Anforderungen und Belastungen auf den Menschen zukommt, verändern sich nach und nach die Bewegungsmuster. Der Alltag verlangt dem Körper viel ab. Stress führt zu Verspannungen, Schmerzen und Erschöpfung. Es kommt zu Fehlhaltungen durch stundenlange Computerarbeit, das Schleppen von Einkaufstaschen oder falsches Stiegensteigen.

Eine Methode, die mittels Körperbewusstsein arbeitet und gegen diese Problemstellungen vorgehen will, ist die F.M.-Alexander-Technik. Sie kann verkrampfte Muskeln, Gelenks- und Rückenschmerzen vermeiden. Vertreter der Methode glauben, dass das Umlernen von unvorteilhafter zu günstiger Koordination ist möglich. So können sich Verspannungen längerfristig vermeiden lassen, Schmerzen sowie andauernden Schädigungen kann nicht nur vorgebeugt, sie können auch gelindert werden.

Vor über 100 Jahren hat Frederick Matthias Alexander, der Begründer der F.M.-Alexander-Technik, erkannt, dass eine aufrechte, zugleich entspannte und nicht anstrengende Körperhaltung eine positive Wirkung auf somatische, psychische und mentale Funktionen hat.

Gesunde Bewegungsabläufe

Die Methode funktioniert über neuromuskuläre Anweisungen und mentale Aufmerksamkeits- und Beobachtungsimpulse, gesunde und unangestrengte Bewegungsabläufe sind die Folge. Wie der (Berufs-)Alltag leichter bewältigt werden kann, können Interessierte beim diesjährigen Tag der offenen Türe der Gesellschaft für F.M.-Alexander-Technik Österreich erfahren und selbst testen.

Bei verschiedenen Alltagssituationen – etwa beim Bedienen des Smartphones, beim Arbeiten am Computer oder beim Treppensteigen – wird bewusstes Innehalten, die Entlastung der zentralen Hals-Kopf-Rumpf Verbindung und das Einnehmen konstruktiver und ressourcenschonender Grundpositionen geübt. (red, 25.4.2019)