Am 25. April wird international der Weltpinguintag begangen. Er soll darauf aufmerksam machen, dass die meisten Pinguinarten bedroht sind.

Foto: Daniel Zupanc

Hoch bedroht sind die Nördlichen Felsenpinguine, die im Tiergarten Schönbrunn nun Nachwuchs bekommen haben. Sieben Küken sind geschlüpft, das älteste am 4. April, die beiden jüngsten am vergangenen Freitag.

Küken im Nest.
Foto: Daniel Zupanc

"Die Pinguineltern wärmen ihre Küken abwechselnd und füttern sie mit vorverdautem Fischbrei", erklärt der Zoologe Harald Schwammer in einer Aussendung des Tiergartens. Er führt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die Nördlichen und Südlichen Felsenpinguine und ist auf die Zuchterfolge in Schönbrunn besonders stolz: "In keinem anderen Zoo weltweit ist die Zucht der Felsenpinguine so erfolgreich."

Pfleger übernehmen Pinguine

Küken, deren Eltern für die Aufzucht zu unerfahren sind, und Küken, die das Nest schon verlassen möchten, werden von den Tierpflegern übernommen. "Vier Küken sind derzeit in der Obhut der Pfleger und werden im Polarium backstage versorgt."

Foto: Daniel Zupanc

Dreimal am Tag werden die Küken gefüttert, ihre Gewichtszunahme wird genau kontrolliert. (red, 25.4.2019)