Bei Apple gibt es gröbere Probleme mit den Verkäufen neuer iPhones.

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Analysten zufolge soll Apple ein katastrophales Quartal hinter sich gebracht haben. So seien die Verkaufszahlen für sein aktuellstes iPhone, das XS (Max), im Vergleich zu Vorgängermodellen um 30 Prozent gesunken. Das nimmt das Analyseunternehmen IDC in seinem aktuellen Bericht an. Seien 2018 im selben Zeitraum noch 52,2 Millionen Handys verkauft worden, sind es laut den Analysten heuer nur mehr 36,4 Millionen.

Smartphones verkaufen sich schlecht

Allgemein befinde sich der Markt für Smartphones weiterhin am absteigenden Ast: So sollen sich weltweit sechs Prozent weniger Geräte an Kunden gebracht worden sein. Damit wäre das erste Quartal 2019 insgesamt das sechste Quartal in Folge, in denen die Absätze kontinuierlich gesunken sind. Als einziger Ausreißer fungiert Huawei.

Gerade in den Vereinigten Staaten, einem der weltweit größten Märkte, verkaufen sich Smartphones weitaus schlechter – nämlich um 15 Prozent, so IDC. Und während außer Huawei viele der größeren Hersteller – Samsung, Xiaomi und Oppo – Verluste einbüßten, lagen diese ungefähr bei sechs bis zehn Prozent, also bei weitem nicht so hoch wie Apple.

5G

Den Analysten zufolge waren die Vergünstigungen in Märkten wie China und Japan nicht genug, um die Verkaufszahlen zu erhöhen. Zudem dürfte für Apple schwierig sein, dass angenommen wird, dass die Adaption von faltbaren Handys und 5G sich in die Länge ziehen wird. (red, 2.5.2019)