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Wien – Der in der Steiermark beheimatete und auch in China stark präsente Leiterplattenhersteller AT&S hat im Geschäftsjahr 2018/19 (Ende März) einen kräftigen Sprung nach vorn gemacht. Mit 1,028 Milliarden Euro (plus 3,6 Prozent) wurde erstmals die Schallmauer von einer Milliarde Umsatz durchstoßen. Auch die Profitabilität ist weiter gestiegen. Das Ebitda kletterte um 10,7 Prozent auf 250,1 Millionen Euro, die Ebitda-Marge verbesserte sich auf 24,3 (zuvor 22,8) Prozent.

Auch die Aktionäre des an der Börse in Wien notierten Unternehmens profitieren: Die Ausschüttung soll von 36 Cent auf 60 Cent je Aktie angehoben werden.

Einer der Gründe des Erfolgs sei "das breit diversifizierte Portfolio", sagte AT&S-Chef Andreas Gerstenmeyer bei der Bilanzpräsentation am Dienstag. Trotz einer augenblicklichen Nachfrageschwäche in den Bereichen mobile Endgeräte (Smartphones), Automotive und Industrie geht Gerstenmeyer von einem "Umsatz in vergleichbarer Höhe wie heuer" und einer "Ebitda-Marge zwischen 20 und 25 Prozent" aus. Das entspreche der Mittelfrist-Guidance des Unternehmens. Weiterhin starke Nachfrage verzeichne das Geschäftsfeld Gesundheit.

AT&S beschäftigt 9800 Mitarbeiter, 1400 davon in Leoben/Hinterberg und Fehring. Das Unternehmen will künftig außer Leiterplatten und IC-Substraten, das sind spezielle Verbindungselemente, ganze Module an Kunden liefern. Zu diesem Zweck sieht man sich auch nach möglichen Kooperationspartnern oder geeigneten Kaufobjekten um. (stro, 7.5.2019)