Die Vengaboys sind derzeit in aller Munde.
DER STANDARD

20 Jahre später also. 20 Jahre nach der Erstveröffentlichtung hat der Hit "We're going to Ibiza" der niederländischen Vengaboys die Spitze der österreichischen iTunes-Charts erklommen. Warum, das dürfte mittlerweile bekannt sein. Wer die vergangenen Wochen auf dem Mond gelebt hat, hier ein paar Stichwörter, um das Googeln zu erleichtern: Regierungskrise, schmutzige Zehennägel, zack, zack, zack.

Die Vengaboys sind immer noch musikalisch aktiv, am 23. August treten sie bei einer 1990er-Konzert-Party in Moosburg in Kärnten auf. Etwas früher, genauer gesagt heute Abend, treten sie im Rahmen der Donnerstagsdemo am Wiener Ballhausplatz auf. Die Kundgebung startet um 18 Uhr, der Auftritt der Vengaboys ist danach geplant.

Die Donnerstagsdemos waren ursprünglich gegen die ÖVP-FPÖ-Regierung gerichtet, werden aber ungeachtet des Platzens der Regierung fortgesetzt.

Die Vengaboys freuen sich auf Wien.
Foto: imago

Die Band selbst freut sich schon auf ihren Auftritt. "We're Going To Ibiza! Als Protestsong in Österreich! Sie hätten auch jeden Bob Dylan Song nehmen können", äußerte sich Captain Kim. Das beweise, dass die Österreicher nicht nur "einen fantastischen Musikgeschmack", sondern darüber hinaus "einen fantastischen Sinn für Humor" hätten. (red, APA, 30.5.2019)