Zahlreiche Einsatzkräfte eilten zur Unglücksstelle.

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Das beschädigte Hochhaus ...

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... und die Feuerwehr bei den Aufräumarbeiten.

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Auch die Polizei war vor Ort.

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New York – Nach dem Absturz eines Hubschraubers am Montag auf ein Hochhaus im New Yorker Stadtteil Manhattan mit einem Toten werden Rufe nach einem Überflugverbot laut. Bürgermeister Bill de Blasio meinte zwar, dass Flüge über Wohngebiete selten seien, forderte die Flugaufsichtsbehörde FAA aber dennoch auf, über schärfere Regeln nachzudenken.

Auch die New Yorker Kongressabgeordnete Carolyn Maloney forderte ein völliges Überflugverbot. Es gebe in Manhattan keinen einzigen Ort für eine sichere Landung, sagte sie. De Blasio erklärte, die Hubschrauberplätze befänden sich am Rand von Manhattan, "am Flussufer", und dienten in der Regel dazu, die Flughäfen außerhalb der Insel miteinander zu verbinden. Die Forderung nach einem Flugverbot über Manhattan war bereits nach einem Hubschrauberunglück im März 2018 erhoben worden. Damals war eine Maschine mit fünf Touristen über dem East River abgestürzt, nur der Pilot konnte sich retten.

Ursache unklar

Die Ursachen für das Unglück am Montag waren zunächst unklar. Bürgermeister Bill de Blasio beeilte sich zu versichern, dass es keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Anschlag gebe. Die Behörden vermuten, dass der Pilot eine Notlandung versucht hatte und dabei ums Leben kam.

Der Hubschrauber war elf Minuten nach dem Start im dichten Nebel auf dem Dach des 54-stöckigen Bürogebäudes mitten in Manhattan zerschellt und in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr benötigte eine halbe Stunde, bis sie den Brand gelöscht hatte. Laut Einsatzleiter Thomas Richardson sind Brände in Wolkenkratzern eine Herausforderung, da sich der Wasserdruck für die Schläuche nur schwer bis in die oberen Stockwerke aufrechterhalten lässt.

Für Geschäftsflug gechartert

Der Wolkenkratzer liegt an der Seventh Avenue, einer äußerst belebten Gegend zwischen Times Square und dem Trump Tower. Bürgermeister de Blasio sagte vor Ort, der Unfall hätte deutlich schlimmer ausgehen können. Im Gebäude und auf der Straße sei niemand verletzt worden. Für New York bestehe keine Gefahr mehr.

Der Wolkenkratzer wurde nach dem Absturz evakuiert. Das Verlassen des Gebäudes dauerte laut einem Büroangestellten eine halbe Stunde. Viele hätten sich während der Evakuierung an die Terroranschläge auf das World Trade Center erinnert, schilderte der Mann seine Eindrücke. Damals sind viele bei dem Versuch, das brennende Gebäude zu verlassen, steckengeblieben.

In New York herrschte zum Zeitpunkt des Hubschrauberabsturzes schlechtes Wetter mit Regen und Nebel. Nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA war der private Hubschrauber für einen Geschäftsflug gechartert worden und vom Hubschrauberlandeplatz an der 34. Straße gestartet. (APA, 11.6.2019)