Philippa Strache soll für die FPÖ in den Nationalrat einziehen, Heinz-Christian Strache zieht sich vorläufig zurück.

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Es ist kein schlechter Traum, es geschieht. Die Realität ist nicht zu übertreffen, Satire versagt. Hier einige Zitate zur Verfasstheit Österreichs.

#strachetoo: "Das politische Attentat auf die Regierung dieses Landes, die FPÖ und meine Person (war) womöglich nur ein Streifschuss." Unverwundbarer Heinz-Christian Strache.

#werwillmich: "Es geht um Qualifikation. Philippa Strache hat bewiesen (...), dass sie schon fast eine Koryphäe bei Tierschutz und Hundefreundlichkeit ist." Koryphäenkenner Dominik Nepp, designierter Wiener FPÖ-Chef.

#neinzubrüssel: "Diese Entscheidung ist kein Ergebnis politischen Kalküls und schon gar kein Deal." Hausmann in spe Strache.

#wunder: "Ich war Drogendealer. Dann kam Jesus und sprach zu mir. Danach war ich ein völlig neuer Mensch." Ben Fitzgerald, sektoider Segner des Altkanzlers in der Stadthalle.

#betenfürbasti: "Im Matthäus-Evangelium steht: Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu. Von der Stadthalle steht da nichts." Cooler Caritas-Präsident Michael Landau.

#türkisblau2: "Herr Kurz, es ist ganz einfach! (...) Wir gehen einfach den populären gemeinsamen Reformweg (...) nach der Wahl weiter." Schmerzbefreiter Exinnenminister Herbert Kickl.

#wundern: Doch wir waren gewarnt, von Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer (FPÖ). "Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist!" (Renate Graber, 19.6.2019)