St. Petersburg

Neun Sonnenstunden und knapp 23 Grad Celsius bietet der Juli in der zweitgrößten Stadt Russlands. Beste Voraussetzungen also, die Sonne auf die zahlreichen vergoldeten Kuppeln und verzierten Paläste scheinen zu sehen und die St. Petersburg in einem ganz besonderen Glanz erstrahlen lässt. Das "Venedig des Nordens" mit seinen zahlreichen Kanälen und kleinen Brücken lässt sich auch gut per Boot erkunden.

Von Anfang Juni bis Mitte Juli bereist kommt man zudem in den Genuss der berühmten weißen Nächte – in dieser Zeit geht die Sonne niemals ganz unter, was die Einheimischen zum Anlass nehmen, bis tief in die Nacht zu feiern. Einen Abstecher auf die Prachtstraße Newski Prospekt sollte man auch einplanen.

Foto: imago images / ITAR-TASS

Billund

Dank Durchschnittstemperaturen von maximal 21 Grad sind Besuche des Lego-Freizeitparks oder des Safari Zoos auch mit kleinen Kindern kein Problem. Ebenfalls empfehlenswert sind der Museumshof Karensminde oder die angrenzenden Naturgebiete Grene Sande und Gyttegard Plantage. Sollten die Temperaturen dann doch einmal deutlich höher steigen, sorgt der örtliche Wasserpark für Abkühlung.

Foto: REUTERS/Fabian Bimmer

Killarney

Mit durchschnittlich sechs Sonnenstunden am Tag und einer Durchschnittstemperatur von 17 Grad empfiehlt sich ein Besuch in Killarney, Irland, besonders im Juli. Rund um die Stadt gibt's vor allem eines: viel spektakuläre Landschaft. Die kann man beispielsweise auf der 179 Kilometer langen Küstenstraße Ring of Kerry gut erfahren. Ein weiteres Highlight ist Innisfallen Island mit den Ruinen einer Abtei aus dem siebten Jahrhundert. Eventuell auftretende Wetterkapriolen lassen sich am besten bei einem Pub-Besuch und einem Glas Irish Coffee aushalten.

Foto: imago/Nature Picture Library

Newcastle

Hier liegen die durchschnittlichen Temperaturen selten über 20 Grad, einem Spaziergang durch die nordenglische Stadt am Fluss Tyne steht also auch in den Sommermonaten nichts im Wege. Besonders beliebt sind der Graingers Market, die Tyne Bridge und Grey's Monument. Kunstinterssierte sollten unbedingt einen Besuch im Baltic Centre for Contemporary Art einplanen. Beliebte Spots für Fotografen ist die High Level Bridge sowie die Aussichtsplattform des Grey's Monument in der Innenstadt mit gutem Blick auf Newcastle.

Foto: APA/AFP/ANDY BUCHANAN

Göteborg

Mit durchschnittlich acht Sonnenstunden und Temperaturen um die 20 Grad Celsius sind die Sommermonate die beste Reisezeit für einen Trip nach Göteborg. Deren Innenstadt mit ihren zahlreichen Kanälen kann man ganz einfach per Kajak erkunden oder man gönnt sich den Ausblick auf die Stadt von der Plattform des Skanska-Hochhauses am Hafen. Auch ein Ausflug in das seenreiche Hinterland von Schwedens zweitgrößter Stadt zahlt sich aus, zum Beispiel zum Wandern. Alternativ lohnt sich ein Ausflug auf die südlichen Schären mit verschiedenen Wander- und Fahrradrouten.

Foto: Imago/robertharding

Helsinki

Durchschnittlich kann man in Helsinki mit einer Temperatur von rund 20 Grad rechnen, Regenbekleidung sollte man aber immer dabei haben: statistisch regnet es auch im Sommer an zehn Tagen pro Monat. Wenn man das berücksichtigt steht zum Beispiel einer Inselhopping-Tour rund um die finnische Hauptstadt nichts mehr im Wege, denn gleich drei davon kann man dort besuchen.

Wobei die bekannteste vor den Toren der Stadt die Seefestung Suomenlinna, gebaut Mitte des 18. Jahrhunderts, ist. Auf eigene Faust kann man das Areal mit Tunnelgängen, Museen und einem historischen U-Boot erkunden. Nur wenige Minuten vom Festland entfernt befindet sich die kleine Insel Lonna mit einem Restaurant und einer Waffelbar. Für Wanderfreunde lohnt sich ein Ausflug auf die Insel Vallisaari, die erst seit wenigen Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich ist. (max, 1.7.2019)

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