Apples rückläufige iPhone-Verkäufe könnten iPads und Macbooks zugutekommen.

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Apple droht Unbill, das sich am Ende als Vorteil für Kunden herausstellen könnte. Weil Samsung extra viele OLED-Screens für Apple herstellen ließ, Apple aber nicht die anvisierte Zahl an iPhones verkaufen konnte, könnten künftige iPads und Macbooks ein Display-Upgrade bekommen.

Zu wenig DIsplays abgenommen

Wie kommts? Samsung hatte eine eigene OLED-Fabrik exklusiv für iPhones gebaut, berichtet ET News. Der US-Konzern habe darauf bestanden, weil man 100 Millionen OLED-Bildschirme pro Jahr für die iPhones benötigten würde. Doch Apples Verkaufszahlen sind zurückgegangen. Man konnte Samsung nicht die georderte Stückzahl abnehmen, weshalb die Fabrik nun unter 50 Prozent der Kapazität produziere. Daraus würden sich nun Forderungen seitens Samsung in der Höhe von Hunderten Millionen Dollar ergeben.

ET News geht allerdings nicht davon aus, dass Apple Cash an Samsung zahlen wird. Stattdessen soll das Unternehmen den südkoreanischen Konkurrenten und Lieferanten mit zusätzlichen OLED-Aufträgen für neue Geräte kompensieren. Demnach sollen auch iPads und Macbooks in Zukunft mit Samsung-OLEDs ausgestattet werden. Bisher verbaute Apple in diesen Geräten nur LCDs. (red, 24.6.2019)