Gut möglich, dass Neymar bald nicht mehr mit seinen Pariser Kollegen abklatscht.

Foto: REUTERS/Stephane Mahe

Neymar vom französischen Meister Paris St. Germain steht offenbar vor einer spektakulären Rückkehr zum FC Barcelona. Laut der Tageszeitung "Sport" aus Barcelona hat der 27-Jährige eine "mündliche Einigung" mit Barca über einen Vertrag bis 2024 erzielt.

Vertrag in Paris noch bis 2022

Angeblich ist Neymar, der 2017 für die Weltrekordablöse von 222 Millionen Euro von Barcelona zu PSG gewechselt war, bereit, auf Teile seines fürstlichen Salärs zu verzichten. Sein Jahresgehalt in Paris wird laut "Football Leaks" auf 36,8 Millionen Euro geschätzt, was rund drei Millionen pro Monat oder 100.000 pro Tag bedeutet. Sein Vertrag läuft noch bis 2022.

Der Brasilianer soll in Barcelona künftig 24 Millionen Euro netto kassieren, berichtet "Sport". Von PSG gibt es jedoch derzeit keine Signale, in Verhandlungen über einen Verkauf einzusteigen.

"Die Spieler müssen noch mehr Verantwortung übernehmen als bisher", hatte Klubpräsident Nasser Al-Khelaifi zu "France Football" gesagt. "Es wird komplett anders werden. Sie müssen mehr machen, mehr arbeiten. Sie sind nicht hier, um sich zu vergnügen."

Ungemach für den Supertechniker

Namen hatte der PSG-Boss nicht genannt, Medien spekulierten jedoch, dass insbesondere Neymar gemeint sein könnte. Der Supertechniker sieht sich derzeit Vergewaltigungsvorwürfen ausgesetzt. Zudem hatte er auf Instagram einen Schiedsrichter beleidigt und beim französischen Pokalfinale einen Fan ins Gesicht geschlagen – und sich damit Sperren eingehandelt. Bei der Copa America war er verletzungsbedingt kurz vor Beginn ausgefallen.

PSG hat zwar in den vergangenen sieben Jahren sechsmal die französische Meisterschaft gewonnen, in der Champions League scheiterte das Starensemble aber regelmäßig vorzeitig. (sid, 25.6.2019)