Fell, so heißt es, ist bei Hitze unpraktisch.

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Dem heißesten Juni aller Zeiten wird am 1. Juli ein Ende gesetzt. Vom Westen her kündigt sich laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) eine Störung an, die im Verlauf des Wochenbeginns für teils heftige Gewitter und Regenschauer sorgt. Mit den Temperaturextremen ist's vorerst vorbei, die maximal zu erreichenden 30 Grad würden "in Zeiten wie diesen nachgerade erfrischend" erscheinen, teilten die Experten am Sonntag mit.

Die Woche beginnt mit sonnigem Wetter und teils extremer Hitze in den östlichen und teils auch in den südlichen Landesteilen. Dort ziehen oft nur ein paar Schleierwolken durch. Von Westen her beginnt es mit Störungsannäherung hingegen unbeständiger zu werden. In der schwül-heißen, labil geschichteten Luftmasse entstehen in der Folge zwischen dem Bodensee und dem Waldviertel hochreichende Quellwolken und einige, mitunter heftige Gewitter. Dabei frischt auch der Westwind teils sehr böig auf. Frühtemperaturen 16 bis 23 Grad, Höchstwerte 30 bis 38 Grad.

Heftige Gewitter am Dienstag

Sehr unbeständig verläuft der Dienstag. Phasenweise ist es sonnig, allerdings ziehen auch dichtere Wolken, Regenschauer und Gewitter über Österreich. Am ehesten trocken bleibt es im Nordosten. Nach Südosten zu ist es am Vormittag oft noch sonnig und niederschlagsfrei, hier sind am Nachmittag dann zum Teil heftige Gewitter zu erwarten. Der Wind weht oft mäßig, in der Nähe von Gewittern auch stark auffrischend aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen 16 bis 24 Grad, tagsüber mit 23 bis 30 Grad weniger heiß als zuletzt.

Im Norden, Osten und Südosten scheint am Mittwoch den ganzen Tag lang die Sonne, meist zeigen sich nur hohe Schleierwolken am Himmel. Selbst im Bergland entstehen hier oft nur harmlose Quellwolken. Im Westen und Südwesten hingegen ist es labiler und nach einem sonnigen Start in den Tag steigt hier die Schauer- und Gewitterneigung ab Mittag deutlich an. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Frühtemperaturen: elf bis 18 Grad, Höchstwerte 24 bis 30 Grad.

Freitag störungsfrei

Am Donnerstag scheint im Norden und Osten verbreitet die Sonne, nur hohe Schleierwolken können den sonnigen Eindruck zeitweise etwas trüben. Auch im Südosten ist es freundlich, hier ziehen in der Früh aber noch ein paar dichte Wolken durch. Generell unbeständiger ist es im Westen und Südwesten. Dort kommt es im Tagesverlauf zu Schauern und Gewittern. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Frühtemperaturen elf bis 18 Grad, Höchstwerte 25 bis 30 Grad. Diese Temperaturbandbreite gilt auch für den Freitag, der weitestgehend störungsfrei und bei strahlendem Sonnenschein das Wochenende einläutet. (APA, 30.6.2019)