Brooklyn statt den Warriors.

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Paukenschlag bei der Eröffnung des Transferfensters in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA: Superstar Kevin Durant verlässt die Golden State Warriors und wechselt zu den Brooklyn Nets. Das gab der 30-Jährige in der Nacht zu Montag bekannt. Durant, der drei Jahre für die Warriors spielte, soll in New York in vier Jahren 164 Millionen Dollar (145 Millionen Euro) verdienen.

Der zweimalige MVP der NBA-Finalserie wird wohl die komplette Saison 2019/20 wegen seiner gerissenen Achillessehne verpassen. Bei den Nets dürfte er auf Spielmacher Kyrie Irving treffen, den es von den Boston Celtics ebenfalls nach Brooklyn zieht. Auch Durants Freund DeAndre Jordan (New York Knicks) soll Medienberichten zufolge dort unterschreiben.

Der zweimalige Olympiasieger Durant gewann mit Golden State 2017 und 2018 den Titel in der NBA. In der jüngsten Finalserie stoppte den Forward die schwere Verletzung, die er in Spiel fünf erlitt – der Titel ging an die Toronto Raptors.

Es klingelt so richtig

Insgesamt sind Verträge von in Summe rund drei Milliarden Dollar (2,64 Mrd. Euro) am Sonntagabend (Ortszeit) in den ersten Stunden nach Öffnen des Transferfensters in der National Basketball Association (NBA) kommuniziert worden. Den höchsten bestätigten Kontrakt erhielt vorerst Damian Lillard, der um 196 Millionen Dollar (172.231,99 Euro) vorzeitig um weitere vier Jahre in Portland verlängerte.

Dieser Vertrag mit den Trail Blazers tritt jedoch erst ab Sommer 2021 in Kraft, bis dahin läuft noch der aktuelle des 28-jährigen Point Guards. Im Juli 2015 hatte Lillard einen mit 140 Millionen Dollar dotierten Fünfjahreskontrakt unterschrieben. Der 26-jährige Forward Tobias Harris verlängerte indes für 180 Millionen Dollar (158,17 Mio. Euro) um fünf Jahre bis Sommer 2024 bei den Philadelphia 76ers.

Knapp dahinter folgte All-Star Khris Middleton: Der 27-jährige Swingman bleibt den Milwaukee Bucks für 178 Millionen Dollar (156,41 Mio. Euro) ebenfalls ein weiteres halbes Jahrzehnt erhalten. Die Denver Nuggets vermeldeten indes die vorzeitige Einigung mit ihrem Guard Jamal Murray. Der 22-jährige Kanadier, der erst in einem Jahr Free Agent geworden wäre, bekommt 170 Millionen Dollar (149,38 Mio. Euro) für einen bis Sommer 2025 laufenden Fünfjahresvertrag.

Thompson bleibt

Neuigkeiten gab es auch von Vizemeister Golden State, der sich mit Shooting Guard Klay Thompson einig sein soll. Der 29-jährige "Splash Brother" wird demnach eine fünfjährige mit 191 Millionen Dollar (167,84 Mio. Euro) dotierte Vertragsverlängerung bei den nun in San Francisco beheimateten Warriors unterschreiben.

Thompson wird jedoch nach einem im sechsten NBA-Finale erlittenen Kreuzbandriss monatelang ausfallen. Der Sohn von Ex-NBA-Profi Mychal Thompson (NBA-Champion mit den Los Angeles Lakers 1987 und 1988) erreichte mit den "Dubs" in den vergangenen fünf Saisonen stets das NBA-Finale und holte dabei dreimal den Titel (2015, 2017 und 2018).

Weiters sicherte sich Golden State auch noch die Dienste von All-Star D'Angelo Russell. Der 23-jährige Guard, der seit 2017 für die Brooklyn Nets gespielt hatte, erhält einen 117 Mio. Dollar (102,81 Mio. Euro) teuren Vierjahreskontrakt. Dafür muss der 35-jährige Routinier Andre Iguodala die Warriors Richtung Memphis verlassen.

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Die Dallas Mavericks vermeldeten Einigung mit dem 2,21 großen Letten Kristaps Porzingis, der 158 Mio. Dollar (138,84 Mio. Euro) für fünf Jahre kassiert. 141 Mio. Dollar für vier Jahre bekommt Aufbauspieler Kemba Walker, der von den Charlotte Hornets zum Rekordmeister Boston Celtics wechselt. Bei seinem Stammclub hätte der 29-Jährige sogar bis zu 221 Mio. Dollar verdienen können. Doch Charlotte-Besitzer Michael Jordan war bei weitem nicht bereit, Walker in dieser Höhe bis Sommer 2024 zu bezahlen. (APA, red, 1.7.2019)