Das "Orion Spacecraft Ascent Abort-2 test vehicle" vor dem Start.
Foto: APA/AFP/NASA

Cape Canaveral – Als wäre es ein Symbol dafür, wie sehr das wieder gewachsene Interesse am Erdtrabanten an die Mondbegeisterung der 1960er Jahre erinnert, wird es ein Raumschiff Orion sein, das amerikanische Astronauten zum Mond zurückbringen soll. Für 2024 ist die Mission nach aktuellem Stand geplant, und erstmals soll auch eine Frau den Mond betreten.

Doch dafür müssen erst jede Menge Vorbereitungen getroffen werden. Eine davon war es, eine Testversion des Raumschiffs mit der klobigen Bezeichnung "Orion Spacecraft Ascent Abort-2 test vehicle" zu starten und auf eine simulierte Notfallsituation reagieren zu lassen.

Das hat die US-Raumfahrtbehörde NASA nun getan – und zwar mit Erfolg. Nach dem Start vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral am Dienstagmorgen habe die unbemannte Testversion wie geplant reagiert, teilte die NASA mit. In knapp zehn Kilometern Höhe sei innerhalb von Millisekunden die Trennung der Kapsel, in der die Crew sitzen würde, vom Rest der Rakete eingeleitet worden. Die NASA nannte den Test einen "Meilenstein" für ihre Mondmission, die letztlich die Grundlage für eine Reise zum Mars bilden soll. (red, APA, 2. 7. 2019)

So sieht ein planmäßig verlaufender Fehlstart aus.
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