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Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sehen sich mit einem Hacker-Angriff auf ihr ÖBB-Ticketsystem konfrontiert. Seit Montag gehen laut ÖBB-Pressesprecher Robert Lechner zahlreiche künstlich generierte Anfragen (Distributed-Denial-of-Service Attacke) auf die Kundenplattform des Unternehmens ein, um sie so lahmzulegen. Der Bahnbetrieb ist dadurch nicht beeinträchtigt. Onlineseiten der ÖBB reagieren aber mitunter langsamer.

"Nichts Gravierendes"

"Die künstlich generierten Anfragen kommen in Wellen. Gestern waren sie noch stärker spürbar als heute", erklärte Lechner gegenüber. Die Angriffe wären unangenehm, aber soweit im Griff. Es handle sich "um nichts Gravierendes", sagte der Pressesprecher.

Der Urheber der Angriffs und dessen Motiv sind nicht bekannt. Einen Zusammenhang mit dem Zugsunglück in Wien-Floridsdorf am Montagabend schloss Lechner aus. Kundendaten wären jedenfalls nicht in Gefahr. (APA, 2.7. 2019)