Für die Vielzahl an Interessenten an Medizin-Unis sind bei den Aufnahmetests große Säle vonnöten.

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Mit dem jährlichen Aufnahmetest für das Medizinstudium an den Medizin-Unis in Wien, Graz und Innsbruck sowie der Medizinfakultät an der Uni Linz steht am Freitag der Auftakt für die Aufnahmsprüfungssaison an den Universitäten auf dem Programm. Heuer haben sich 16.443 Personen für die 1.680 zu vergebenden Medizin-Plätze beworben.

Starker Bewerberzunahme in Wien

Damit wurde heuer erstmals die 16.000er-Marke bei den Anmeldungen durchbrochen. Einen besonders starken Zuwachs gab es in Wien: Hier meldeten sich 8.217 Personen (2018: 7.451) an. An der Medizin-Uni Innsbruck stieg die Bewerberzahl von 3.766 auf 3.826, an der Medizin-Uni Graz von 2.969 auf 3.084. In Linz ging die Bewerberzahl heuer mit 1.316 Personen gegenüber dem Vorjahr (1.694) zurück – aufgrund zusätzlicher Plätze war sie hier 2018 besonders stark angewachsen.

An der Medizin-Uni Wien stehen 740 Plätze zur Verfügung, an der Medizin-Uni Innsbruck 400, an der Medizin-Uni Graz 360 und in Linz 180. Damit kommen in Wien elf Bewerber auf einen Platz, in Innsbruck rund zehn, in Graz rund neun und in Linz sieben. Im Schnitt erschienen in den Vorjahren rund 80 Prozent der Angemeldeten auch zum Test – für die Teilnahme am Aufnahmeverfahren waren 110 Euro zu bezahlen.

Quotenregelung

In der Humanmedizin gehen 75 Prozent aller Studienplätze an Kandidaten mit österreichischem Maturazeugnis, 20 Prozent an Bewerber aus der EU und fünf Prozent sind für Studienwerber aus Drittstaaten vorgesehen. In der Zahnmedizin ist diese Quotenregelung dagegen heuer gefallen: Die Plätze werden unabhängig von der Nationalität an die Bewerber mit dem besten Testergebnis vergeben. (APA, 3.7. 2019)