Megan Rapinoe legt sich mit der Fifa an.

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Lyon – Die US-Teamspielerin Megan Rapinoe hat dem Fußball-Weltverband FIFA "mangelnden Respekt" für Frauenfußball vorgeworfen. Die Co-Kapitänin der im Finale der Endrunde in Frankreich stehenden Amerikanerinnen sieht es als Affront, dass das Finale gegen die Niederlande am Sonntag am selben Tag wie die Finali in der Copa America und im Gold-Cup angesetzt wurden.

"Schlechte Idee"

"Es ist eine sehr schlechte Idee, drei Finalspiele an einem Tag zu haben. Ich weiß nicht, wie das passieren konnte, es ist unglaublich", sagte Rapinoe im Rahmen einer Pressekonferenz am Samstag in Lyon. Frauenfußball würde nicht jenen Respekt wie Männerfußball erhalten, hielt die Star-Angreiferin der USA fest. Rapinoe meldete sich für Sonntag fit, nachdem sie im Halbfinale gegen England wegen einer leichten Muskelverletzung pausieren musste.

In Lyon wird am Sonntag um 17.00 Uhr angepfiffen. Das Copa-Finale zwischen Brasilien und Peru in Rio de Janeiro startet um 22.00 Uhr MESZ, das Endspiel des Gold-Cups zwischen den USA und Mexiko in Chicago in der Nacht auf Montag (3.00 Uhr MESZ). (APA, 6.7.2019)