Das Feuer entfachte sich bereits am Samstag. Am Sonntag konnte immer noch kein 'Brand Aus' gegeben werden.

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Peuerbach – Der Brand eines Heu-Stadls in Peuerbach (Bezirk Grieskirchen) hat Samstagnachmittag zu einem Großeinsatz der umliegenden Feuerwehren geführt. Insgesamt 15 Wehren aus den umliegenden Ortschaften mit rund 200 Mann waren im Einsatz. Aufgrund schlechter Versorgung mit Löschwasser wurde die höchste Alarmstufe ausgelöst. Wegen Glutnestern konnte bis Sonntagmittag kein 'Brand Aus' gegeben werden.

Über Nacht arbeitete man im Schichtbetrieb, um glosende Heuballen auseinanderzunehmen und Glutnester zu löschen, berichtete Kommandant Wolfgang Eder im Gespräch mit der APA am Sonntag. Die Wasserleitungen mussten rund einen Kilometer gelegt werden. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Flammen vom Stadl, der direkt an das Wohngebäude angebaut war, auf den Dachstuhl des Hauses übergegriffen. Dieses ist derzeit unbewohnbar.

Brandursache unbekannt

Laut Polizei wurde die 44-Jährige Hausbesitzerin auf den Brand aufmerksam und versuchte anfangs noch, selbst das Feuer mit einem Gartenschlauch zu löschen. Der Stadl stand dabei schon in Vollbrand. Brandursache und Schadenshöhe waren vorerst nicht bekannt. Ermittlungen zur Brandursache liefen noch.

Generell war der Samstag für die Feuerwehren in Oberösterreich ein arbeitsreicher. 76 Feuerwehren standen mit rund 1.500 Einsatzkräften bei etwa 45 Ereignissen im Einsatz. 17 davon betrafen allein Brände. In Ohlsdorf (Bezirk Gmunden) waren beispielsweise elf Feuerwehren mit zwei Feldbränden beschäftigt. Im Bezirk Rohrbach gestaltete sich ein Kaminbrand am Abend in einem Wohnhaus in Neufelden kompliziert. Innerhalb weniger Stunden brach dort zwei Mal Feuer aus. In der Nacht auf Sonntag kämpften acht Feuerwehren mit rund 100 Mann gegen ein Ausbreiten der Flammen. (APA, 7.7.2019)