Projekte aus dem Feld "Arbeit 4.0" werden von der Arbeiterkammer unterstützt.

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Rund um den Digitalisierungsfonds der Arbeiterkammer (AK), mit dem der Sozialpartner die Digitalisierung offensiv angehen will, ist die erste Einreichrunde beendet. Aus mehr als 80 Einreichungen werden nun 15 Projekte und Initiativen von der AK mit insgesamt 1,3 Mio. Euro unterstützt. "Das große Interesse hat uns überrascht", sagte AK-Vizedirektorin Maria Kubitschek am Montag in einer Aussendung.

Projekt "Gläserne Belegschaft"

Mit dem AK Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 unterstützt die AK Projekte und Initiativen, die Digitalisierung aus der Perspektive von Arbeitnehmern betrachten. Gefördert wird etwa ein Projekt namens "Gläserne Belegschaft", das sich mit Überwachung und Kontrolle am Arbeitsplatz 4.0 aus Sicht der Beschäftigten auseinandersetzt. In eine ähnliche Richtung geht ein zweites Projekt. Dabei geht es um eine Befragung von Betriebsräten zu personenbezogener Datenverarbeitung.

Unterstützt wird auch ein Projekt, mit dem grundlegende IT-Kenntnisse an Menschen vermittelt werden, um ihnen zu helfen, am Arbeitsmarkt besser Fuß zu fassen. Eine Förderung gibt es zudem für die Ausrollung einer Betriebsräte-App, mit der die Kommunikation zwischen Belegschaft und Betriebsräten erleichtert wird sowie für eine App, die Jugendlichen helfen soll, den Weg in die Arbeitswelt zu finden. (APA, 8.7.2019)