Mit guter Planung lässt sich mit Feiertagen und wenigen Urlaubstagen die Freizeit verlängern.

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Die zweite Hälfte des Jahres 2019 ist angebrochen. Viele Sommerurlaube sind schon wieder vorbei. Oft bleiben nur noch wenige Urlaubstage bis zum Jahresende. Die gute Nachricht: Bis zum Jahresende gibt es noch sechs Feiertage. Die schlechte Nachricht: Zwei dieser Feiertage – der Nationalfeiertag und Mariä Empfängnis – fallen aufs Wochenende.

Viel frei im Dezember

Drei der sechs Feiertage fallen auf das letzte Kalendermonat Dezember. Im September ist gar kein Feiertag – von 15. August bis zum 1. November gibt es also eine regelrechte Feiertags-Flaute.

Konkret fällt Mariä Himmelfahrt am 15. August auf einen Donnerstag, der nächste Feiertag fällt mit dem Nationalfeiertag am 26. Oktober auf einen Samstag. Allerheiligen fällt am 1. November auf einen Freitag. Mariä Empfängnis fällt am 8. Dezember hingegen auf einen Sonntag. Dafür fallen die beiden Weihnachtsfeiertage, Weihnachten am 25. und der Stephanitag am 26., jeweils auf Mittwoch und Donnerstag und machen damit die Weihnachtswoche zu einer kurzen Arbeitswoche.

Mit drei Urlaubstagen das meiste rausholen

Ein Urlaubstag empfiehlt sich am Freitag, dem 16. August, dem Zwickeltag nach Mariä Empfängnis. Damit gewinnt man inklusive Wochenende vier aufeinanderfolgende freie Tage. Ein weiterer Urlaubstag sollte im Dezember verwendet werden. Hier bietet sich der 27. Dezember, ein Freitag, an. Somit hat man einschließlich der beiden Weihnachtsfeiertage und dem folgenden Wochenende, insgesamt fünf Tage hintereinander frei.

Ein letzter Urlaubstag kann im November genommen werden. Eine gute Wahl ist der Montag nach Allerheiligen, also der 4. November. Karl Edlbauer, Geschäftsführer der mobilen Jobplattform hokify empfiehlt wenn der Urlaub knapp wird: "Als Arbeitgeber will man motivierte Arbeitskräfte. Urlaub und flexible Arbeitszeiten sind klarerweise wichtige Faktoren für glückliche Mitarbeiter und deren Jobzufriedenheit. Man sollte die Möglichkeiten sich als Arbeitnehmer die Arbeitszeit flexibler einzuteilen wahrnehmen. Etwa mit der Vier-Tage Woche oder Gleitzeitmodellen." (red)