Auch über Bernie Ecclestone ist der Himmel oft blau.

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Der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat in einem Interview mit der Zeitung "The Times" mit ungewöhnlichen Worten von Russlands Präsident Wladimir Putin geschwärmt. "Wenn jemand ein Maschinengewehr hätte und Putin erschießen wollte, würde ich mich vor ihn stellen, weil er ein guter Kerl ist", sagte der 88-jährige Brite. "Er hat noch nie etwas gemacht, was den Menschen nicht gut getan hat."

Angesprochen auf die russische Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim erklärte Ecclestone, Putin habe Russland "wieder zusammenbringen" wollen. Das mutmaßlich vom Kreml in Auftrag gegebene Attentat auf den früheren russischen Agenten Sergej Skripal in England hätten "Geschichtenerzähler" erfunden, ist sich Ecclestone sicher. "Er (Putin) hat das nicht getan. Er ist zu beschäftigt, um sich über solche Dinge Gedanken zu machen."

"Man braucht einen Diktator"

Ecclestone, der nach der Übernahme der Königsklasse des Motorsports durch das US-Unternehmen Liberty Media im Jänner 2017 als Formel-1-Geschäftsführer gehen musste, ging mit seiner Putin-Begeisterung sogar noch einen Schritt weiter. "Ich hätte gern, dass er Europa regiert", sagte der Engländer. "Ich bin kein Befürworter der Demokratie. Man braucht einen Diktator. Als Diktator sagst du: 'So mache ich das.' In einer Demokratie wird alles verwässert." (APA, 9.7.2019)