Sessi D'Almeida (Benin) bei einer Unterhaltung mit Senegals Lamine Gassama.

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Kairo – Das Abenteuer Afrika-Cup ist für Außenseiter Benin beendet. Das kleine westafrikanische Land verlor das erste Viertelfinale am Mittwoch in Kairo gegen Senegal 0:1 (0:1). Ebenfalls Endstation war für Südafrika, das sich Nigeria mit 1:2 (0:1) geschlagen geben musste.

Super Eagles hoffen auf vierten Streich

Nigeria darf nun auf den vierten Turniersieg nach 1980, 1994 und 2013 hoffen. Für die Super Eagles, die zuvor schon Titelverteidiger Kamerun ausgeschaltet hatten, war Samu Chukwueze im International Stadium von Kairo nach 27 Minuten erfolgreich. Bongani Zungu gelang per Kopf zwar der Ausgleich (74.), doch William Troost-Ekong machte in der Schlussminute nach einem Tormannfehler von Ronwen Williams den Sieg perfekt. In der Runde der letzten Vier trifft Nigeria nun am Sonntag (21 Uhr) auf den Sieger der Donnerstag-Partie (18 Uhr) Elfenbeinküste gegen Algerien.

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Senegal machte gegen Benin von Beginn an Druck und versuchte immer wieder über Champions-League-Sieger Sadio Mane in den gegnerischen Strafraum zu kommen. Allerdings kam auch Benin in der ersten Halbzeit zu Chancen. Mickael Pote verfehlte das Tor nur knapp (26.). In der 69. Minute gab Mane die Vorlage zum Führungstor, ein Treffer des Liverpool-Stars wurde nach Videobeweis wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen (75.). Im Halbfinale trifft Senegal am Sonntag (18 Uhr) auf den Sieger des Duells Madagaskar gegen Tunesien (Donnerstag, 21 Uhr).

Ende eines Abenteuers

Benin hatte zuvor im Achtelfinale für eine Sensation gesorgt und den bis dahin ohne Punktverlust und Gegentor gebliebenen Mitfavoriten Marokko aus dem Turnier geworfen. "Wir wollen ein großes Spiel machen und unser Abenteuer fortsetzen", hatte Trainer Michel Dussuyer vor dem Viertelfinale gesagt. Allein die Tatsache, dass der 88. der Fifa-Weltrangliste "unter den besten acht Teams in Afrika" stehe, sei eine "großartige Leistung". (APA, dpa, 11.7.2019)